Workshops

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  • Workshop 1 – Chancen der individuellen Begleitung – von der Potentialabklärung bis zur Integration in den Arbeitsmarkt.

    Referent: Kaspar Schneider, Leiter Fachbereich Abklärung und Vermittlung, AOZ

    Mit der Einführung der Integrationsagenda Schweiz (IAS) im Jahr 2019 wurden zentrale Instrumente wie die Potenzialabklärung als Grundlage für eine individuelle Integrationsplanung sowie eine gezielte Begleitung und Unterstützung eingeführt. Rund sechs Jahre später bietet dieser Workshop Gelegenheit, Bilanz zu ziehen: Wo stehen wir heute? Welche Ansätze und Methoden haben sich aus Sicht der AOZ (Asyl-Organisation Zürich) bewährt, und wo bestehen weiterhin Lücken, Hürden oder Optimierungsbedarf? Gemeinsam reflektieren wir Erfahrungen aus der Praxis, diskutieren Erfolgsfaktoren und mögliche Lösungsansätze für die erfolgreiche Integrationsarbeit.

  • Workshop 2 – Was Arbeitgeber brauchen, um jungen Geflüchteten eine Chance zu geben

    Referentin: Marianne Hopsch, Präsidentin Robij

    Was erwarten Unternehmen, wenn sie jungen Geflüchteten den Einstieg in die Arbeitswelt ermöglichen? Marianne Hopsch vom Verein Robij gibt Einblick in die Perspektive von Arbeitgebern und zeigt, welche Faktoren Vertrauen schaffen, welche Kompetenzen besonders gefragt sind und wie erfolgreiche Platzierungen gelingen. Als erfahrene Türöffnerin zwischen Betrieben und Geflüchteten teilt sie praxisnahe Beispiele und macht sichtbar, wie eine konstruktive Zusammenarbeit aussehen kann. Teilnehmende erhalten konkrete Hinweise, wie sie Brücken zur Arbeitswelt stärken und Integrationsprozesse gezielt unterstützen können.

  • Workshop 3 – Arbeitsintegration: Brückenbauer:innen helfen Blockaden zu überwinden

    Referenten:
    Ron Halbright, Gründer und Programmleiter NCBI
    Shishai Haile, Migrationsfachmann, Kulturvermittler und Brückenbauer bei NCBI Schweiz
    Peter Mozolevskyi, Ph.D. in Jura, Brückenbauer und Koordinator verschiedener NCBI-Projekte, Gastdozent FHNW

    Wie können Menschen im Integrationsprozess gezielt unterstützt werden? Die Brückenbauer:innen von NCBI Schweiz zeigen praxisnah, wie sie Hindernisse erkennen, Betroffene stärken und mit kultursensibler Begleitung echte Erfolgsgeschichten schreiben. Der Workshop vermittelt erprobte Methoden, lädt zum Austausch ein und bietet konkrete Impulse für eine wirksame Arbeitsintegration.

  • Workshop 4 – Handlungsempfehlung zur Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten

    Referent: Sektion Berufliche Integration, SEM

    Wie gelingt der erfolgreiche Einstieg von Geflüchteten in den Schweizer Arbeitsmarkt? Eine Fachperson des Staatssekretariats für Migration (SEM) gibt einen aktuellen Überblick über zentrale Herausforderungen, wirksame Massnahmen und aktuelle Entwicklungen. Der Workshop zeigt, wie Gemeinden, Kantone und Fachstellen Geflüchtete gezielt unterstützen können und gibt konkrete Handlungsempfehlungen dazu, wie die arbeitsmarktlichen Integrationsziele trotz schwierigen Bedingungen erreicht werden können. Teilnehmende erhalten praxisrelevante Impulse, die sie direkt in ihrer Arbeit anwenden können.

  • Workshop 5 – Path2Work: Wie KI den Weg von Geflüchteten in den Schweizer Arbeitsmarkt ebnet

    Referent: Philip Grech, Geschäftsführer des Immigration Policy Lab der ETH Zürich und Geschäftsführer ad interim von Path2Work

    Path2Work ist eine digitale Plattform, die Geflüchtete gezielt mit passenden Stellen verbindet und Unternehmen den Zugang zu motivierten Talenten erleichtert. Mit KI-gestütztem Matching, datenbasierter Berufsberatung, aktivem Arbeitgeber-Outreach und einem Angebot in 9 Sprachen verbessert Path2Work die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten in der Schweiz.

    Der Workshop gibt Einblick in aktuelle Forschungserkenntnisse, praktische Anwendungsbeispiele und das Potenzial von Path2Work als innovatives Instrument zur Arbeitsmarktintegration. Die Teilnehmende erfahren, wie digitale Tools Barrieren abbauen und nachhaltige berufliche Perspektiven fördern können.

  • Workshop 6 – Spezifische Betreuung für schwierige Fälle: Lösungen bei Neurodiversität, Trauma und Sprachproblemen – für nachhaltige Arbeitsintegration

    Referenten: Micha Weiss, Operations Manager Ingeus Zürich und Elena Belocerkov, Senior Job Coach Ingeus Zürich

    Komplexe Integrationsfälle entstehen, wenn mehrere Faktoren zusammenwirken: psychische Besonderheiten (z. B. ASS‑Spektrum, Erschöpfung/Burnout), traumatische Belastungen oder sprachlich‑kulturelle Missverständnisse. Der Workshop bietet Zuweisenden aus Sozialdienst und Schule eine kompakte Orientierung: Wie ist früh erkennbar, dass ein Fall mehr braucht als Standardinstrumente? Wie lassen sich Überforderung, Motivationsabbrüche oder Kommunikationsprobleme mit einfachen Schritten reduzieren? Und wann ist eine vertiefte bzw. muttersprachliche Begleitung sinnvoll?

    Mit Beispielen und Gruppenübungen gewinnen Teilnehmende Sicherheit im Erstkontakt und in der Begleitung von Betroffenen mit herausfordernden Profilen. Ziel ist, Fehlstarts zu vermeiden und schwierige Fälle stabil Richtung Ausbildung oder Arbeit zu führen.

  • Workshop 7 – Wie können Institutionen wie die Sozialhilfe dazu beitragen, dass der Zugang zur Weiterbildung verbessert wird?

    Referentinnen: Andrea Beeler und Cäcilia Maerki, Co-Projektleiterinnen der Weiterbildungsoffensive (WBO), SVEB

    Dieser Workshop im Rahmen der Weiterbildungsoffensive in der Sozialhilfe (WBO) beleuchtet, wie bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt und mehr Autonomie im Alltag durch den Abbau struktureller Hürden unterstützt werden kann. Im Fokus stehen praxisnahe Beispiele aus Städten und Regionen, die zeigen, wie innovative Weiterbildungsansätze wirken können. Die Teilnehmenden erhalten Impulse aus der Praxis und diskutieren gemeinsam Erfolgsfaktoren und Herausforderungen.